Sonderausstellung des Bund der Vertriebenen (BdV) im Museum Fürstenwalde

„Stillgeschwiegen – Die Vertriebenen in der SBZ und DDR“

Gerade haben wir die Ausstellung „Zwischenzeit – Fürstenwalde 1945 – 49“ abgebaut. Passend zu dieser Epoche wollen wir nun ein wichtiges Teilstück jener geschichtsträchtigen Jahre als Ausstellung präsentieren, die Geschichte der Vertriebenen im ostdeutschen Raum. Der Umgang mit den Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in der sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR, unterschied sich grundlegend zu den westdeutschen Besatzungsgebieten. Schon der offizielle Sprachgebrauch „Umsiedler“ verharmloste ihr tatsächliches Schicksal. Ohne Entschädigung, diese wurde im westdeutschen Raum gegeben, sollten sie schnell in ihre neue Heimat integriert am Aufbau des Sozialismus mithelfen. Die Identität als Schlesier, Ostpreuße, Neumärker usw. schien offenbar störend und jegliche offizielle Traditionspflege der alten Heimat war verboten.

Mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern hat der Bund der Vertriebenen die Ausstellung „Stillgeschwiegen“ erarbeitet und wird sie nun im Museum Fürstenwalde ausstellen.

Vernissage, am Mittwoch den 12. August 2026, um 17.00 Uhr im Sonderausstellungsraum des Museum Fürstenwalde.

Der Eintritt zu dieser Vernissage und zur Sonderausstellung selbst ist kostenfrei!