Kinopräsentation des Museum Fürstenwalde
„Freies Land“, DEFA 1946
Im Rahmen unseres Ausstellungsprojektes „Zwischenzeit – Fürstenwalde in den Jahren 1945 – 1949“ möchten wir abschließend unseren vierten Film präsentieren.
„Freies Land“, DEFA, Regie Milo Harbich, 1946. Es ist der zweite Nachkriegsfilm in ganz Deutschland und behandelt das Schicksal der Ostflüchtlinge bei ihrer Ankunft in der Mark Brandenburg, genauer in der Westprignitz. Gedreht wurde unter anderem im Notstandsgebiet Lebus, der Landkreis, zu dem Fürstenwalde bis 1950 gehörte. Neben dem dargestellten schweren Schicksal der Flüchtlinge geht es auch um die Enteignungen der sogenannten „Großgrundbesitzer“ und die Verteilung deren Landes an die „Neubauern“. Den kleinen Einführungsvortrag hält dieses Mal die Kuratorin der Ausstellung, Frau Justyna Gralak.
Freitag, den 24. April 2026, um 18.00 Uhr
im historischen Union Kino Fürstenwalde (gegr. 1909).
Der Unkostenbeitrag für Film & Einführung beträgt 7,70 €.
Bei Fragen: Tel. 03361-2130 bzw.
per E-Mail: museum@kulturfabrik-fuerstenwalde.de).