Wer wir sind

Die Kulturfabrik Fürstenwalde gGmbH ist ein soziokulturelles Zentrum der Stadt mit einem breiten kulturellen Angebot für alle Altersgruppen.  Neben dem vielfältigen Spektrum von Veranstaltungen, Ausstellungen und Kursen gehören zur Kulturfabrik das Team Frauen in der Fabrik, der Kinderladen, das soziokulturelle Zentrum für junge, jung- und hiergebliebene Menschen „Parkclub“ , das Museum der Stadt, die Kunstgalerie im Alten Rathaus und die Künstlerischen Werkstätten. Auch die Stadtbibliothek ist unter dem Dach der Kulturfabrik beheimatet.

              

Im Veranstaltungsbereich bietet die Kulturfabrik ein vielfältiges und kontrastreiches Programm, zu dem Talk, Lesungen, Kabarett, Comedy und Theater zählen und das viele musikalische Genres umfasst: Von Lied, Folk, Rock bis hin zu ausgewählten Jazzkonzerten. Besonders  Dachetage und Musikkeller der Kulturfabrik sind als Veranstaltungsort bei Besuchern und Künstlern wegen ihrer einmaligen Atmosphäre außerordentlich beliebt und nachgefragt. Hier gastier(t)en Schriftsteller wie Wladimir Kaminer, Deborah Feldmann oder Günter Wallraff, Kabarettisten wie Serda Somuncu oder Lothar Bölk, Schauspieler und Sänger wie Hilmar Thate,  Winni Böwe, Walfriede Schmitt, Thomas Rühmann, Konstantin Wecker oder Katja Ebstein, Bands wie Keimzeit oder Die Seilschaft. Profilierte Brandenburger Theaterensembles, zu denen Uckermärkischen Bühnen Schwedt, die Potsdamer Theatergruppe Poetenpack oder die Wanderoper Brandenburg gehören, geben regelmäßig Gastspiele.

Søren Gundermann & Ursula Suchanek – „Monsieur Satie und der Jazz“

Der Komponist Erik Satie (1866-1925) gilt als der große exzentrische Außenseiter in der französischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Seinen meist kurzen, harmonisch farbenreichen Stücken gab er seltsame Titel wie „Bürokratische Sonatine“ oder „Drei Stücke in Form einer Birne“ und versah sie mit rätselhaften Spielanweisungen wie „sehr christlich“ oder „wie eine Nachtigall mit Magenschmerzen“. Kompositorisch wird er als Vorreiter der späteren Avantgarde und wichtiger Einfluss für die Popularmusik betrachtet, ist aber einem breiten Publikum vor allem durch seine zart-melancholischen „Gymnopedien“ bekannt.

Der Pianist Søren Gundermann und die Geigerin Ursula Suchanek nähern sich seiner Musik als mit viel Spielwitz agierende Jazzmusiker. Sie interpretieren Saties Vorlagen stilübergreifend neu, nutzen sie als Ausgangspunkt für Improvisationen und experimentieren lustvoll mit Rhythmik, Harmonik und ungewöhnlichen Instrumentalklängen. Jazzig interpretiert wird neben Saties bekannten Stücken auch sein Gesamtkunstwerk „Sports et Divertissements“, ein faszinierender Zyklus aus 21 Klavierminiaturen und Gedichten zu Zeichnungen von Charles Martin.Eine Auswahl aus Saties eigenen humorvollen Texten führt in die teils skurrilen, teils berührenden Lebensumstände des Komponisten ein.

Søren Gundermann – Piano & Arrangements
Ursula Suchanek – Violine

 

 

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm finden Sie hier: